Skip to content

GPT-4

scroll

Wast ist GPT-4?

GPT-4, kurz für Generative Pre-trained Transformer 4, ist ein fortgeschrittenes Modell des Unternehmens OpenAI, das auf der Fähigkeit basiert, aus einer Kombination von Text- und visuellen Eingaben Ausgaben zu generieren.

Als Nachfolger von GPT-3, übertrifft GPT-4 seine Vorgänger deutlich in Komplexität und Leistung. Dieses Sprachmodell erreicht in diversen professionellen und akademischen Benchmarks ein menschenähnliches Niveau und fokussiert sich verstärkt auf die Zuverlässigkeit bei der Skalierung solch umfangreicher Modelle.

Beschreibung und Merkmale von GPT

Der Name GPT-4 steht für die vierte Generation der von OpenAI entwickelten Transformator-Modelle, die als Machine-Learning-Algorithmen Aspekte eines gegebenen Textes erkennen, Prozessieren und darauf antworten.

Die generative Fähigkeit erlaubt es dem Modell, neue Inhalte zu erschaffen. Vortrainierte Algorithmen nutzen große Datenmengen, um die initialen Lernphasen zu durchlaufen, bevor sie mittels sorgfältiger Anpassungen auf spezifische Anwendungen feinjustiert werden.

Die Transformer-Technologie lernt Kontext durch das Nachverfolgen von Beziehungen in sequenziellen Daten, indem sie beispielsweise die Wahrscheinlichkeit des nächsten Wortes in einem Satz voraussagt.

Entwicklung und Kapazitäten von GPT-4

GPT-Technologien haben sich seit ihrer ersten Vorstellung in einem OpenAI-Paper aus dem Jahr 2018 stetig weiterentwickelt. Dabei steigt die Verarbeitungsleistung mit der Anzahl der Parameter im Modell.

Zum Beispiel verfügt GPT-4 über eine stark erhöhte Parameteranzahl, die möglicherweise die Billionenmarke überschreitet, im Gegensatz zu den 175 Milliarden von GPT-3. GPT-4 gilt als das erste Modell seiner Art, das auch visuelle Informationen in Text umwandeln kann.

Leistungen und Grenzen von GPT-4

Die technischen Details von GPT-4, einschließlich des genutzten Trainingsdatensatzes und der Trainingsmethoden, sind aus Sicherheitsgründen und wettbewerblichen Überlegungen nicht vollständig offengelegt.

Durch das Alignment Research Center erfolgten verschiedene Risikobewertungen, darunter Tests bezüglich des Verhaltens von zukünftigen Modellen in unkontrollierten Umgebungen. GPT-4 zeichnet sich durch fortgeschrittenes bestärkendes Lernen aus, das das System belohnt, wenn es sich an bestimmte, wünschenswerte Verhaltensregeln hält, was unter anderem auch die Produktion ethischer Antworten einschließt.

Trotz dieser Fortschritte bleibt das Modell nicht fehlerfrei und ist weiterhin anfällig für Halluzinationen und Voreingenommenheiten.

GPT-4 im Vergleich zu GPT-3

Verglichen mit GPT-3 zeigt sich GPT-4 überlegen in der Verarbeitung von längeren Texten, der Umsetzung von Programmieranweisungen und der Feinsteuerung durch Nutzereingaben.

Während GPT-3 im Wesentlichen nur Texte verarbeitet, ist GPT-4 ein multimodales Modell, das sowohl Text- als auch Bildinformationen einbeziehen kann. Darüber hinaus besitzt GPT-4 eine verbesserte Fähigkeit zur Eingrenzung potenziell schädlicher Antworten.

Zugang und Verfügbarkeit von GPT-4

GPT-4 wurde am 14. März 2023 offiziell veröffentlicht. Obwohl das Modell weiterhin in Entwicklung ist, lässt es sich bereits über ChatGPT Plus und den Bing Chatbot von Microsoft nutzen. Zudem ist die Anbindung über eine API gegen Gebühr auf Pay-per-Use-Basis möglich.

Praxisbeispiel und Kostenaspekte

Die Anwendungsmöglichkeiten von GPT-4 sind vielfältig, sowohl für individuelle Benutzer als auch für Unternehmensintegrationen. Die Nutzung ist gegenwärtig jedoch kostenpflichtig, wobei Nutzer für den Premium-Zugang über ChatGPT ein monatliches Entgelt entrichten müssen.

Autor dieses Beitrags

Simon Feller

Experte für Künstliche Intelligenz (KI) und Prozessautomatisierung